DevCore.net

Über mich

Hi, ich bin Roman. Schön, dass du hier bist!

Meine Reise in die digitale Welt begann schon ziemlich früh, komplett in Eigenregie und aus einer akuten Notwendigkeit heraus: Mit ca. 14 Jahren habe ich mir das Programmieren selbst beigebracht. Damals war ich begeisterter Diablo (1)-Spieler und habe kurzerhand einen eigenen Clan gegründet. Was uns fehlte? Eine eigene Website.

Man muss sich das mal vorstellen: Zu dieser Zeit gab es nicht einmal YouTube. Google steckte noch in den Kinderschuhen – wenn wir überhaupt etwas gesucht haben, dann über Yahoo oder Altavista. Tutorials im heutigen Sinne gab es schlicht nicht. Ich war völlig auf mich allein gestellt, da in meinem Umfeld niemand auch nur ansatzweise wusste, was HTML ist. Ohne Forenhilfe, ohne Stack Overflow und ohne KI habe ich mich durchgebissen, bis die Website mit HTML und PHP stand. Aus diesem ersten Gaming-Projekt, für das Yahoo damals das höchste der Gefühle war, wurde schnell eine lebenslange Leidenschaft – und schließlich mein Beruf.

Für meinen Job zog ich bereits um 2012 von Hamm nach Essen ins Ruhrgebiet. Hier habe ich nicht nur beruflich, sondern auch privat mein großes Glück gefunden und bin mittlerweile glücklich verheiratet.

Meine Tech-Evolution & aktuelle Projekte

Ich liebe es einfach, mich auch in meiner Freizeit in die verschiedensten Programmierprojekte zu stürzen und neue Technologien auszuprobieren. Meine technische Reise hat dabei einige spannende Stationen hinter sich: Nach meinen Web-Anfängen kamen tiefere Einblicke in C++ und Rust dazu. Heutzutage bin ich allerdings am liebsten im modernen TypeScript-Ökosystem unterwegs.

Aktuell verbinde ich meine Gaming-Wurzeln mit moderner Webtech und entwickle in meiner Freizeit ein eigenes Spiel auf Basis von TypeScript und WebSockets für die Echtzeit-Kommunikation. Im Zuge dessen habe ich mich intensiv in ECS (Entity Component System) und DOD (Data-Oriented Design) eingearbeitet – ein unglaublich spannender, gamedev-fokussierter Ansatz, um maximale Performance aus dem Code herauszukitzeln.

Auch beim Thema Daten und Infrastruktur habe ich klare Favoriten: Während ich mich mit klassischem SQL sehr gut auskenne, schlägt mein Herz besonders für datenorientiertes Arbeiten mit NoSQL. Und ja – ich gehöre vermutlich zu den wenigen technologiebegeisterten Menschen, die eine echte Leidenschaft für IPv6 und moderne Netzwerke pflegen!

Ein besonderes Faible habe ich für Performance, statische Websites und Serverless-Architekturen. Durch meine guten Erfahrungen im E-Commerce-Bereich habe ich mich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sich eine statische Website mithilfe von Serverless-Technologien zu einem besonders schnellen und skalierbaren Shop ausbauen lässt. Daraus ist ein Prototyp entstanden, den ich auf GitHub veröffentlicht habe. Ob ich ihn weiterentwickle, hängt letztlich davon ab, ob dafür ein konkreter Bedarf besteht – unabhängig davon war die Entwicklung eine großartige und lehrreiche Erfahrung.

Open Source & Freizeit

Ich bin ein riesiger Fan von Open Source. Mein Betriebssystem der Wahl ist Linux: Nach einer intensiven, langen Phase mit Arch Linux bin ich heute begeisterter Fedora-Nutzer. Wann immer ich auf GitHub über eine Kleinigkeit stolpere, die verbessert werden kann – sei es ein kleiner Bug oder eine Optimierung –, helfe ich gerne mit einem Pull Request weiter und steuere kleine Beiträge zu Projekten bei.

In meiner restlichen Freizeit tausche ich die Tastatur gerne gegen gedruckte Karten: Ich spiele leidenschaftlich gerne Magic: The Gathering und bin aktives Mitglied in der lokalen Community beim Essener Verein Mana im Pott e.V..

Auf diesem Blog teile ich mein Wissen, meine Erfahrungen und meine Sicht auf die Dinge. Schön, dass du hier bist – schau dich in Ruhe um!